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Religionsfreiheit ist einer der Schlüssel zu nachhaltigem Frieden

„Gutes Miteinander der Religionen nach innen leben und nach außen ausstrahlen“ / EU als „Supermacht des Friedens“

„Christinnen und Christen sind jene Glaubensgemeinschaft, die zahlenmäßig der größten Verfolgung ausgesetzt ist“, erinnert der ÖVP-Europaabgeordnete Lukas Mandl anlässlich des Osterfestes, das in den evangelischen und katholischen Kirchen gerade auf dem Höhepunkt war und in den orthodoxen Kirchen in wenigen Tagen gefeiert wird.

Mandl betont erneut die Bedeutung der Religionsfreiheit als „zentrales Menschenrecht“. Europa könne und müsse hier als „Supermacht des Friedens“ global viel mehr beitragen.

„Europa muss ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und der Rechtsstaatlichkeit sein. Das gute Miteinander der Religionen müssen wir nach innen leben und nach außen ausstrahlen. Der Einsatz für Religionsfreiheit muss eine zentrale Leitlinie der gesamten EU-Außenpolitik werden“, sagte Mandl. Angesichts der Ursachen vieler bewaffneter Konflikte sei es „klar, dass Religionsfreiheit einer der Schlüssel zu nachhaltigem Frieden ist“, ist Mandl überzeugt.

„Mehr als 600 Millionen Menschen christlichen Glaubens leiden heute unter Verfolgung. Das ist mehr als die Hälfte aller religiös Verfolgten weltweit. Bei mehr als 200 Millionen gilt die Verfolgung als schwer“, informiert der Europaabgeordnete. Nach Angaben von NGOs sind die Repressalien gegen Christen in Nordkorea am schlimmsten, auf den Plätzen zwei und drei folgen Afghanistan und Somalia.

Gleichzeitig beginne der Kampf gegen Christenverfolgung aber mit dem Kampf gegen Diskriminierung und Radikalisierung daheim. „Wir müssen sehr genau darauf achten, dass es innerhalb der EU nicht zu Diskriminierung aufgrund religiöser Werthaltungen kommt. Radikalisierung ist zu bekämpfen, egal ob sie gegen eine Religion gerichtet ist und oder aus dem Inneren einer Religion durch deren Missbrauch entsteht“, so Mandl.

Der Schutz von Christen sei auch ein Beitrag zur Verhinderung von neuen Flüchtlingsbewegungen nach Europa. „Die EU muss sich mit den Mitteln der Politik und der Diplomatie weltweit für Verfolgte und Unterdrückte einsetzen. Das entspricht dem europäischen Welt- und Menschenbild. Das ist im Sinne unserer Werte. So werden wir eine neue Supermacht der anderen Art – eine Supermacht des Friedens. Das muss weltweit das Markenzeichen der EU werden“, zeichnet Mandl ein Bild für die Zukunft.

3. April 2018 News

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