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Angelika Winzig „atmet den Parlamentarismus“

Seit zehn Jahren, als ich als Abgeordneter zum Landtag und Generalsekretär des Arbeitnehmerbundes den Sitzungen des Parlamentsklubs im Bund beiwohnen durfte, und Angelika Winzig in den Bundesrat nominiert wurde, darf ich Angelika Winzig als engagierte und hart arbeitende Mandatarin sowie als verlässliche Kollegin kennen.

Ich freue mich darüber, dass wir sie heute zu unserer Delegationsleiterin – also zur „Teamchefin“ der sieben Abgeordneten der Volkspartei im Europa-Parlament – gewählt haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.

Man muss es deutlich sagen: Angelika Winzig atmet Parlamentarismus. Sie kennt die politische Arbeit auf allen Ebenen – von der Gemeinde, über das Land und den Bund bis zur Europaebene. Und sie ist eine Vollblutparlamentarierin. Auch als Vizeklubobfrau unseres Klubs im österreichischen Parlament kennt und gestaltet sie die parlamentarische Arbeit bis ins Kleinste.

Parlamentarismus – das ist meines Erachtens eine der großen Erfindungen der Menschheit. Er bedeutet, dass die Regeln für unser Zusammenleben nicht einfach bestimmt und schlimmstenfalls mit Gewalt durchgesetzt werden, oder dass die Gewalt der Straße bestimmt, sondern dass alle Menschen ihre Abgeordneten wählen können, die dann – für begrenzte Zeit! – beauftragt sind, mitzugestalten; und zwar nicht im eigenen Namen, sondern im Namen derer, die sie vertreten dürfen. Das ist Parlamentarismus.

Dass Angelika Winzig mit Leib und Seele Parlamentarierin ist, gehört zu ihren großen Stärken, die sie als unsere Delegationsleiterin prädestinieren. Im Wort „Parlament“ steckt das „Reden“, das „Sprechen“. Miteinander zu reden, einander zuzuhören, das ist die Voraussetzung dafür, aus mehreren verschiedenen Anliegen oder Positionen etwas Neues zu formen, das für alle passt, im besten Fall win-win Szenarien. Das leistet der Parlamentarismus, überall auf der Welt, wo er funktioniert, Tag für Tag. Das leistet Angelika Winzig.

Angelika Winzig weiß, dass letztlich Wirtschaft und Arbeit darüber bestimmen, ob es uns gut geht, sie kennt unseren Auftrag, für die rot-weiß-roten Haltungen und Interessen im Europa-Parlament zu kämpfen, und sie setzt ihn täglich um. Wir werden mit ihr als unserer Teamchefin gut durchstarten.

14. Januar 2020 Blog

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