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Es muss einer den Frieden beginnen…

Jahr für Jahr wird das Friedenslicht aus Bethlehem im Europa-Parlament überreicht – und zwar aus den Händen einer Schülerin oder eines Schülers aus Oberösterreich in die Hände der jeweiligen Präsidentin oder des Präsidenten des Europa-Parlaments.

Jahrelang ermöglicht hatte diesen „Glanz“ im Europa-Parlament der bisher längstdienende österreichische Europa-Abgeordnete, Paul Rübig. Seit der Europa-Wahl ist Paul Rübig nicht mehr Abgeordneter. Nun hat meine super neue Kollegin Angelika Winzig die Organisation der Friedenslicht-Übergabe übernommen. Sie führt die Tradition weiter!

Zum Frieden nur ein Gedanke:

In der Vorwoche haben wir ein Parlamentsgebäude in Brüssel nach Stefan Zweig benannt.
Hier findet sich mein Videostatement zu diesem besonderen Anlass: http://bit.ly/2r1sDEG 

Von Stefan Zweig stammt das Zitat „Es muss einer den Frieden beginnen wie den Krieg.“ – Dieses prima vista harte und erschütternde Wort hat eine tiefe Wahrheit und Weisheit, die wir voll ausleuchten dürfen:

Für Kriege werden Ressourcen agglomeriert, Menschen in Bewegung gesetzt, Emotionen geschürt und vieles mehr. Genau das – so Zweig, und ich stimme ihm leidenschaftlich zu! – müssen und sollen wir für den Frieden tun:

  • Ressourcen agglomerieren (zum Beispiel ein einziges Parlament für ganz Europa schaffen, und dann die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ständiger Interaktion mit den Bürgerinnen und Bürgern arbeiten lassen; oder eine Institution wie Arte ins Leben rufen – Europa hat das lange nach Zweig geschafft),
  • Menschen in Bewegung setzen (über Grenzen hinweg, in gegenseitiger Unterstützung, bei demokratischen Wahlen usw. usf.),
  • Emotionen wecken (gute Gedanken teilen, über gute Taten informieren, andere zum Guten motivieren, ein Vorbild sein usw. usf.).

16. Dezember 2019 Blog

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