Mandl erfreut: Friedensnobelpreis-Entscheidung unideologisch und realitätsnah

Wien (OTS) – „Das ist ein starkes Signal, weil teils unbeachtet von der westlichen Welt der Hunger im Verlauf der Pandemie als ernstes Problem und gravierende Gefahr in einigen Teilen der Welt zurückgekehrt ist“, sagt Lukas Mandl, Außenpolitik- und Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2020 an das Welternährungsprogramm der UNO.

„Das Welternährungsprogramm, mit dem ich in laufendem Austausch stehe, trägt durch seine Programme jedenfalls grundlegend zum Frieden bei. Besonders in der aufgeheizten und polarisierten Stimmung in der Politik, die sich nicht nur in Europa, sondern derzeit besonders in den USA ausdrückt, ist diese Entscheidung des Komitees wohltuend unideologisch, konkret und an der Wirklichkeit ausgerichtet“, sagt Mandl.

„Die Zahlen des Welternährungsprogramms selbst belegen das: Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger, 690 Millionen Menschen hungern, zwei Milliarden leiden an Mangelernährung – das muss sich ändern“, schließt Mandl. 

9. Oktober 2020 Presseartikel Freiheit und Verantwortung, Friedensnobelpreis, Geopolitik, Pandemie

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