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Mandl: „Online-Sicherheit für 5G-Ausrollung gewährleisten“

Bildung, Innovation, Investition bei 5G entscheidend. Großes Jobpotenzial. Westbalkan als Europas Silicon Valley.

„Europa muss die Sicherheitsrisiken ernst nehmen. Die 5G-Technologie eröffnet in vielerlei Hinsicht eine neue Dimension, aber damit wird auch die Angriffsfläche für Cyberattacken größer. Nicht nur unsere Bankkonten sind bedroht, sondern auch unsere Demokratie. Dagegen müssen wir uns wappnen, indem wir die besten Fachleute in Europa ausbilden, indem wir Innovation zulassen und indem wir in ganz Europa Investitionen statt Überregulierung schaffen“, sagt Lukas Mandl, ÖVP-Europaabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses im Europaparlament. Er hat bei der heutigen Future Business Austria Konferenz in Wien ein Impulsreferat gehalten. Dort wurde auch der neue österreichische Infrastrukturreport präsentiert.

Nicht nur unsere Bankkonten sind bedroht, sondern auch unsere Demokratie.

Lukas Mandl MEP

„Allein in Österreich können durch einen forcierten Ausbau und die Nutzung der 5G-Technologie im kommenden Jahrzehnt 30.000 bis 40.000 Arbeitsplätze entstehen“, sagt Mandl, der auch Arbeitsmarktsprecher der ÖVP im Europaparlament ist.

„Ganz grundsätzlich“ bemerkt Mandl, der im Europaparlament für die Europäische Volkspartei den Integrationsprozess der Republik Kosovo verhandelt, „dass der Westbalkan so etwas wie das Silicon Valley Europas werden könnte. Denn dort gibt es viele junge, motivierte, gut ausgebildete Menschen, die in der Softwareentwicklung schon heute spitze sind. Auf ihre Kraft kann ganz Europa für zukünftigen Wohlstand für viele Generationen zählen, wenn wir offen und mutig die neuen technologischen Chancen annehmen.“

Mandl erwähnte in seinem Referat auch, dass die Durchsetzung jeder neuen Technologie immer auch mit der Beachtung moralischer und ethischer Prinzipien verbunden sein müsse. „Der Mensch muss am Steuerrad bleiben“, schließt der Europaabgeordnete.

4. November 2019 News

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