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Zur Person

 

Lukas Mandl, geboren am 12. Juli 1979 in Wien, ist im Europaparlament in der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) der längstdienende österreichische Abgeordnete. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Themenfeldern Geopolitik, Wirtschaft, Sicherheit und Regionalpolitik.

 

Mandl leitet die EVP-Fraktion im Ausschuss für Entwicklungshilfe sowie das überparteiliche Netzwerk der Abraham Akkorde im Europaparlament (AANEP). Mandl gehörte fast zehn Jahre lang dem Landtag Niederösterreichs an und wechselte von dort 2017 ins Europaparlament. 2019 und 2024 wurde er wiedergewählt. Er war Vizevorsitzender des Verteidigungsausschusses sowie Vorsitzender der Delegation des Europaparlaments für die koreanische Halbinsel. Neben dem Nahen Osten gehören auch China und die USA zu den Schwerpunktregionen von Mandls Arbeit.

Er gehört den Delegationen für die Afrikanische Union und die EWR-Staaten an. Mandl ist im Europaparlament Lead Member zur Demokratieunterstützung am Westbalkan. Mandl hat im Europaparlament in den Ausschüssen für Äußeres, Inneres, Recht, Umwelt und Petitionen verhandelt. Er war Chefverhandler zum Schweiz-Bericht.

 

Seit 2025 wirkt er an den Omnibus-Pakten zur Deregulierung mit. Zusammen mit dem sozialdemokratischen Europaabgeordneten Günther Sidl und dem Institut Braintrust lädt Mandl die Bürgermeister Österreichs vierteljährlich zu einer Umfrage ein.

Mandl war Vizebürgermeister von Gerasdorf, wo er aufgewachsen ist und lebt. Er wurde 2025 zum Präsidenten der Assembly of European Regions (AER) gewählt und leitet ab 2026 den Internationalen Rat des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM). Mandl ist Mitbegründer unter anderem der Freunde der Freiheit (2024) sowie der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft im PAN-Dachverband (2015) und der Freunde der Schülerunion (2002).

Im Landtag Niederösterreichs:
Ganz persönlicher Beitrag zur Verwaltungsreform

Er hat ein Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien abgeschlossen und an der Wirtschaftsuniversität Wien acht Jahre als externer Lektor gelehrt. Ab 2025 lehrt er an der Universität Gjilan im Kosovo. Mandl (geboren 1979) ist das vierte von fünf Kindern einer Niederländerin und eines Steirers. Er war verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Mandl begeistert sich für Pilgerwege, das Kabarett und den SK Rapid Wien. Er ist Mitglied christlicher und katholischer Mittel- und Hochschulverbindungen in Rom, Wien, Straßburg, St. Pölten, Krems, Weiz, Purkersdorf und Ebreichsdorf.

Mandl fungierte als Herausgeber etwa der Bücher »Kovovo und die EU« (2022) und »Brücken bauen« (Residenz 2007). 2026 erschienen von ihm in der Edition Fazit das Buch namens „Was Dir zusteht“ mit dem Untertitel „Die Früchte der Freiheit“; sowie Beiträge in dem Sammelband »Handbook on EU-lawmaking – a practical guide« (Springer) und im »Jahrbuch für Politik 2025« der Politischen Akademie. Mandl hat Beiträge zu mehreren »Jahrbüchern für Politik« sowie »Jahrbüchern für politische Beratung« geleistet sowie zu Büchern wie »Stromaufwärts - Christdemokratie in der Postmoderne des 21. Jahrhunderts« (Böhlau 2003), »(R)Evolution Volkspartei« (2014) und »10 Jahre Schwarz-Grün, eine Spekulation« (2013).

Lukas Mandl Ehrendoktorat Gjilan_Kosovo.JPG

In seinen Kommentar im wöchentlichen Mailing am Montag Morgen lädt Mandl zur Reflexion aktueller Themen ein. Sein Podcast heißt Mandl-Mikro.​​

Ein detaillierter Lebenslauf von Lukas Mandl zu seiner beruflichen Laufbahn findet sich an dieser Stelle.

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