ÖVP-Mandl: Arbeitsmarkt neben Gesundheit wichtigstes Handlungsfeld

Wien (OTS/ÖVP-PK) – „Neben der Gesundheit ist der Arbeitsmarkt das wichtigste Handlungsfeld zur Bewältigung der Krise. Der Fokus meiner parlamentarischen Arbeit liegt auf Direkthilfen für Unternehmen während der Krise und mehr Freiheit für unternehmerisches Handeln zum Durchstarten aus der Krise. Tatsächlich geht es um mehr Freiheit und Chancen als je zuvor – auch und gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das beginnt schon beim Einstieg ins Erwerbsleben. Wir müssen daher alles dafür tun, dass die Generation der Absolventinnen und Absolventen in Pandemie-Zeiten nicht zur verlorenen Generation auf dem Arbeitsmarkt wird. Vielmehr geht es um offene Türen für junge Menschen auf den europäischen Arbeitsmärkten. Die Jugendgarantie, für die ich mich im Europaparlament gegen Widerstände eingesetzt habe, ist ein Schritt in diese Richtung“, sagt Lukas Mandl, Arbeitsmarktsprecher der ÖVP im Europaparlament, anlässlich der aktuellen Präsentation der Jahresschwerpunkte für 2021 durch den zuständigen EU-Kommissar Nicolas Schmit.

„Es gehört zu den Folgen der aktuellen Krise, dass zum Teil Menschen um ihre Arbeitsplätze bangen oder sie tatsächlich verlieren, die immer hart gearbeitet haben und gut ausgebildet sind. Daher kämpfe ich dafür, dass solche qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jenes Umschulungsangebot bekommen, das es braucht, um in einem neuen Berufsfeld Fuß zu fassen, wie im Bereich der grünen Technologien und der Digitalisierung. Der neue mehrjährige Finanzrahmen der EU bietet gute Voraussetzungen für solche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Sie gehören jetzt zügig und möglichst unbürokratisch ausgerollt“, sagt Mandl.

„Europäische Unternehmen brauchen viel Kreativität und Mut, um erfolgreich den Weg aus der Krise zu gehen. Alle Ebenen sind gefordert, hier zu unterstützen, unbürokratisch und solidarisch“, erklärt Mandl, der auf das Europaparlament als „Ideenlieferant“ und auf „bewährte sozialpartnerschaftliche Lösungen“ setzt. Außerdem sei die Bedeutung des Exports so groß, dass es „im direkten europäischen Interesse ist, auch anderen Teilen der Welt bei einer schnellen Überwindung der Gesundheitskrise zu helfen.“

Mandl würde angesichts der aktuellen Diskussion um den MAN-Standort in Steyr die Aktivierung des „Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung“ anregen, für den Fall, dass es tatsächlich zu einer Schließung kommen sollte. Aus diesem Fonds konnten bisher Unterstützungsmittel bezogen werden, wenn 500 oder mehr Menschen entlassen wurden. So wurden unter anderem Umschulungsmaßnahmen finanziert. „Viele Menschen guten Willens kämpfen mit Herz und Hirn um die Arbeitsplätze in Steyr. Falls es zu Kündigungen kommt, sollten wir alles tun, um auf den Fonds zuzugreifen. Dasselbe gilt für andere ähnliche Situationen, die in der aktuellen Wirtschaftskrise nicht ausbleiben werden. So realistisch müssen wir sein. Umso mehr müssen wir uns anstrengen. Alle Ebenen der Politik sind gefordert“, sagt Mandl.

2. Februar 2021 Presseartikel Arbeitsmarkt, Aus-und Weiterbildung, EU-Finanzrahmen, Europäische Unternehmen, Freiheit und Chancen, Gesundheit, Jugendgarantie, Krisenbewältigung, MAN-Standort, Umschulungsmaßnahmen

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