ÖVP-Mandl zu Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: „Verantwortung für gutes Miteinander“

Brüssel (OTS/ÖVP-PK) – „Rund eine halbe Million Sinti und Roma wurden von den Verbrechern des nationalsozialistischen Regimes ermordet – alleine in der Nacht von 2. auf 3. August 1944 gezählte 2.897 im Konzentrationslager Auschwitz. Am heutigen Gedenktag wird der Kinder, Frauen und Männer aus der Gemeinschaft der Roma und Sinti gedacht, die vom nationalsozialistischen Verbrecherstaat ermordet wurden. Opfern des Holocaust zu gedenken ist eine zivilisatorische Verpflichtung und eine wichtige Voraussetzung dafür, Verantwortung für ein gutes, friedliches und fruchtbares Miteinander zu übernehmen“, sagt Lukas Mandl, Außenpolitik- und Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, anlässlich des heutigen europäischen Holocaust-Gedenktags für Sinti und Roma.

„Rund 50 Millionen Menschen in Europa sind Angehörige sprachlicher und kultureller Minderheiten. Die Erhaltung jener Vielfalt, die unsere modernen Gesellschaften prägt, muss für uns in Europa selbstverständlich sein und bleiben und auch beispielhaft nach außen ausstrahlen“, sagt Mandl, der auf die österreichische Vielfalt hinweist: „Burgenlandkroaten, die Slowenen in Kärnten und der Steiermark, die ungarische, tschechische, slowakische Minderheit sowie die Roma und Sinti machen die heimische Sprach- und Kulturlandschaft so reich, wie sie ist. Auch haben wir eine besondere österreichische Verantwortung für die Südtirolerinnen und Südtiroler.“

Ende vergangenen Jahres beteiligte sich Mandl an einer Europäischen Bürgerinitiative zum Schutz von Minderheiten in Europa, die Minderheitenrechte stärken soll: „Ein Vorschlag von mir war, wie auf europäischer Ebene, auch in Österreich den 2. August als offiziellen Gedenktag für Sinti und Roma zu fixieren.“

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