Mandl für einfachere Unternehmensgründungen auf dem Weg Richtung Aufschwung (19.10.2026)
"Nicht, ob wir die neuen Rechtsform für die einfache Unternehmensgründung europaweit brauchen, sondern wie wir sie umsetzen, ist für mich die Frage", betonte der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl zum Auftakt einer breiten Podiumsdiskussion im Europaparlament. "Dass wir die neue Rechtsform brauchen, steht für mich außer Frage", so Mandl.
Mandl war Gastgeber der Veranstaltung, die in Kooperation mit dem österreichischen Dachverband der Notariate sowie Dachverbänden aus anderen Teilen Europas veranstaltet wurde. Lukas Mandl konnte den Harvard-Professor Peter L. Murray als Key Note Speaker begrüßen, sowie Gina Ende von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, Lucien Burm vom Verband der Starts Ups in den Niederlanden und Georg Adler vom österreichischen Bundeskanzleramt. Die Diskussion wurde geleitet von Dr. Martin Sikora, Präsident der Bundesnotarkammer Deutschland.
"Auf diesem Podium wird das Thema wohlwollend aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Wir haben hier die gesamte Breite vertreten - beinahe; denn wer noch nicht vertreten sein kann, ist die Generation zukünftiger Gründerinnen und Gründer, die noch in Schulen und an Universitäten sind, oder irgendwo noch träumen von ihrer Unternehmensgründung", so Mandl: "In deren Interesse bereiten wir den Boden für ein Europa des Wachstums und des Aufschwungs."
"Die Wissenschaft, die Notariate, die Gewerkschaften, die Start Ups von heute und andere Akteure können uns helfen, die neue Rechtsform so umzusetzen, dass sie zuträglich ist und ihren Zielen gerecht wird. Die mitgliedsstaatlichen Regierungen im Rat laden wir zur engen Partnerschaft im Interesse des Wohlstands und damit auch der sozialen Sicherungssysteme und unserer Zivilisation ein", so Mandl.
Fotos: Stavros Tzovaras/EP.



